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DICKBODIGES BISTROGLAS, f, 19. Jh., Frühe Neuzeit (16.–19. Jahrhundert)

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Dieses dickbodige Glasgefäß, das aus dem Frankreich des 19. Jahrhunderts stammt, ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil in Bistros und bescheidenen Lokalen. Trotz seiner kleinen Größe, die so gestaltet ist, dass es bequem in der Hand liegt, besitzt es ein erhebliches Gewicht, das sich zur Basis hin sammelt und ein Gefühl der stillen Vertiefung vermittelt, wenn man es hält. Der Rand weicht nur leicht nach außen, was eine ausgewogene Silhouette schafft, die angenehm anzusehen ist.

Die Variationen in der Dicke und das Vorhandensein winziger Luftblasen, die durch die Blasglas-Technik entstehen, sind im gesamten Stück sichtbar. Diese Merkmale fangen das Licht ein und offenbaren zarte Schatten und einen subtilen Schleier. In seiner schmucklosen Oberfläche liegt eine sanfte Welle und Verzerrung, die still die Qualität des Materials widerspiegelt.

Die Dicke des Bodens hat einen visuellen Zweck und erzeugt eine Illusion, die die Flüssigkeit leicht im Inneren schwebend erscheinen lässt. Die Brechung, die durch diese Dicke verursacht wird, mildert das Licht und verleiht dem Getränk subtile Veränderungen in Farbe und Kontur. Folglich ist das Wesen des Inhalts harmonisch mit dem Gefäß selbst abgestimmt.

Dieses Glas wurde häufig für alltägliche Getränke wie Absinth, Rotwein oder Wasser verwendet und bleibt frei von prunkvollen Designs oder starker Theatralik. Seine Form hat sich mit der Nutzung entwickelt und verkörpert eine Ordnung der Nützlichkeit, die seinem praktischen Zweck entspricht.

In ausgezeichnetem Zustand zeigt die Glasoberfläche keine nennenswerten Absplitterungen oder Risse und bewahrt sanft die Atmosphäre seiner Zeit.

w6 x d6 x h10 cm