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> Produktanfrage sendenEine Schale mit Qingbai-Glasur aus dem Hutian-Brennofen der Song-Dynastie.
Der Hutian-Brennofen, eine führende Werkstatt der Song-Dynastie in Jingdezhen, Provinz Jiangxi, fertigte zahlreiche Beispiele von yingqing-Keramik, indem eine durchscheinende qingbai-Glasur über einen weißen Tonkörper aufgetragen wurde. Yingqing, auch als qingbai-Ware bezeichnet, zeichnet sich durch die helle Klarheit des weißen Tonkörpers und einen leichten bläulichen Schimmer an den Stellen aus, an denen sich die Glasur sammelt. Diese Schale zeigt eine blass gehaltene qingbai-Glasur; Spuren des Tonkörpers und der Brandfärbung überziehen schichtweise ihre Oberfläche.
Das Gefäß hat die Form einer Schale mit weit ausladender Lippe. Es weitet sich sanft vom Rand zum Korpus und ruht auf einem niedrigen Standring. Feine Drehscheibenspuren sind am Korpus erhalten und verleihen dem Stück insgesamt einen unprätentiösen Charakter. Im Inneren sind konzentrische Linien eingeritzt, die optisch die ansonsten weite Innenfläche straffen.
Der Innenbereich ist gleichmäßig mit einer schattenblauen Glasur überzogen, die einen blass bläulich-weißen Ton zeigt. Die Glasuroberfläche weist feines Krakelee auf, mit vereinzelten Einsprengseln von Eisen und Ton. Anstatt ein einheitlich klares Weiß zu erscheinen, überlagern sich dezente Schichten von Blau, Grau und gebrannten Farbtönen und erzeugen eine ruhige, gedämpfte Oberfläche.
Der Rand ist durchgebrannt, sodass der Scherben freiliegt und ein schmaler rötlicher Tonring ihn umgibt. Der Kontrast zwischen dem freigelegten Ton und der blassen Qingbai-Glasur betont die Konturen des Gefäßes deutlich. Außen ist eine aschblaue Glasur dünn aufgetragen, und am Fuß sind Tonrückstände erhalten.
Der Randdurchmesser beträgt etwa 16,7 cm, eine Größe, die sich leicht als Teeschale erkennen lässt. Seine sanft ausgestellte Form macht ihn für Sencha oder chinesischen Tee praktisch, da die Teekanne darauf abgestellt werden kann; zugleich erlauben seine Proportionen auch die Verwendung als Schale für Süßigkeiten.
Rand und glasierte Oberfläche zeigen altersbedingte Absplitterungen, Abrieb, Glasurkrakelierung und Spuren anhaftender Erdkrusten. Als archäologisch ausgegrabene Keramik der Song-Dynastie ist die Gesamtform gut erhalten.
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