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MEIPING, Silla-Keramik, Silla-Zeit(668–900 n. Chr.)

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Die Haptik dieses Stücks verdeutlicht seine bemerkenswerte Härte. Diese exquisite Meiping, eine Silla-Keramik aus der Silla-Zeit (668–900 n. Chr.), zeigt die für Silla-Keramik charakteristische, atemberaubende natürliche Glasur. Sie wurde sorgfältig bei hohen Temperaturen in einem traditionellen Anagama-Ofen gebrannt, wodurch eine sehr dichte und haltbare Struktur entstand.

Wäre sie nicht eine wunderbare Blumenvase für eine Teezeremonie?

Die Ursprünge dieser Art von Steingut gehen auf die harte graue Keramik „Huai“ aus der alten chinesischen Shang-Dynastie zurück. Die Technik des Hochtemperaturbrennens in großen Anagama-Öfen wurde an das Silla-Reich weitergegeben, das während der Zeit der Drei Reiche die Vereinigung der koreanischen Halbinsel anstrebte.

Man geht davon aus, dass die Techniken der japanischen Sue-Keramik um das 5. Jahrhundert ebenfalls aus dem Silla-Zeitalter eingeführt wurden. Sue-Keramik ersetzte die frühere Haji-Keramik, die zur Yayoi-Keramik-Linie gehört, und etablierte sich später als eine der wichtigsten Keramikformen im alten Japan. Diese bei Temperaturen zwischen 1000 und 1200 Grad Celsius gebrannten Gefäße sind außergewöhnlich hart und langlebig. Sie markieren eine bedeutende Weiterentwicklung der zuvor zerbrechlichen Keramik und verbreiteten sich daher weltweit.

w16.5 x d16.5 x h31 cm

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