

























HÖLZERNES TEETABLETT, Geschnitztes mit Tsubo-no-Ishibumi-Motiv, Meiji-Zeit(1868–1912 n. Chr.)
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Hölzernes Sencha-Tablett aus der Meiji-Zeit, geschnitzt mit einem Urnen- und Stele-Motiv.
Dieses Sencha-Tablett ist ein dünnes, flaches, rechteckiges Stück, das mit einem Motiv aus Krug und Stele sowie Zeilen chinesischer Dichtung geschnitzt ist. Mit sanft gerundeten Ecken und einem leicht erhöhten Rand weist es ein klares, zurückhaltendes Profil auf; trotz seiner kompakten Form besitzt es den feinen Reiz des Studierzimmers eines Gelehrten.
Im Zentrum der Tablettoberfläche befindet sich ein krugförmiges Stele‑Motiv, das an ein antikes Denkmal erinnert; sein Inneres und die Umgebung sind mit feinen Schriftzeichen eingeritzt. Zu beiden Seiten schaffen lineare Ritzungen, die Gräser, Blumen und Uferlandschaften andeuten, in der umgebenden Negativfläche eine ruhige Landschaft. Das Objekt verbindet poetische Inschriften, antike Stele‑Motive und Landschaftsdarstellungen auf eine Weise, die für die sencha‑Ästhetik der Meiji‑Zeit charakteristisch ist.
Das hier erwähnte tsubo-Denkmal scheint die in der Provinz Mutsu als Altertumsdenkmal bekannte Stele zu bezeichnen. Lange als poetischer Ortsname berühmt und nach dem Besuch von Matsuo Bashō weithin bekannt geworden, wurde es für viele Literaten zu einem Ort, auf den sie ihre Sehnsucht nach Reisen und nach der alten Vergangenheit projizierten. Lange als poetischer Ortsname berühmt und nach dem Besuch von Matsuo Bashō weithin bekannt geworden, wurde es für viele Literaten zu einem Ort, auf den sie ihre Sehnsucht nach Reisen und nach der alten Vergangenheit projizierten. Das einzelne Schriftzeichen für „Westen“, das auf diesem Stück eingraviert ist, sowie die inschriftähnliche Anordnung scheinen ebenfalls jene Stele nachzubilden. Praktizierende des Sencha-Tees richteten beim Trinken ihre Gedanken auf Dichtung und alte Stätten; auch auf diesem Tablett spiegelt sich eine solche literarische Sehnsucht leise wider.
Das Holz hat einen tiefbraunen Farbton und einen durch Gebrauch entwickelten Glanz. Die Oberfläche weist zahlreiche feine Schrammen und Kratzer auf, und die Schnitzerei ist stellenweise abgenutzt; diese Abriebspuren bezeugen jedoch die lange Nutzungsdauer. Die Unterseite ist ausgehöhlt, eine Konstruktion, die Verzug hemmt und das Stück zugleich leicht hält.
Neben seiner Verwendung als Sencha-Tablett für eine Teekanne und kleine Tassen eignet es sich auch als Tablett für Räucherutensilien und kleine Gegenstände oder als Accessoire für das Arbeitszimmer. Es hat genau die richtige Größe, um eine einzelne Teekanne aufzunehmen.
Die Oberfläche weist Abrieb, Kratzspuren und Abnutzung an der Schnitzarbeit auf; an den Kanten und auf der Rückseite zeigen sich kleine Absplitterungen und raue Stellen. Bitte beachten Sie, dass diese Zustände dem Alter des Objekts entsprechen.
Es sind zahlreiche Produktfotos verfügbar. Bitte prüfen Sie die Details und den Zustand. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
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