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MIT MARKETERIEFURNIER GESTAPELTER SÜSSIGKEITKASTEN, Meiji-Zeit (1868–1912 n. Chr.)

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Meiji-Zeit, ein mehrstöckiger Süßigkeitenkasten mit Marketeriefurnier.

Kleine Holzstücke sind fein gefügt, sodass ein Schachbrettmuster die Außenfläche überzieht. Hölzer mit unterschiedlicher Maserung und Färbung werden kombiniert, sodass innerhalb der gestalteten Form ein natürlicher Charakter zum Ausdruck kommt.

Die kompakte, dreistöckige Form: ihr schwarz lackierter Griff und Sockel verleihen dem Stück eine klare, zurückhaltende Präsenz. Zinnoberrote Lackornamente an den Griffenden bilden einen reizvollen Kontrast zum Holzcharakter der mit Marketeriefurnier belegten Oberfläche.

Das Innere ist mit Zinnoberlack ausgeführt. Im Gegensatz zur zurückhaltenden Holzmaserung der Außenseite zeigt sich beim Öffnen des Deckels das Zinnoberrot und verleiht dem Süßigkeitenkästchen eine dem Zweck angemessene Leuchtkraft.

Altersbedingte Gebrauchsspuren, kleine Kratzer und leichte Abriebe an der Lackoberfläche sind vorhanden, insgesamt ist der Zustand jedoch gut. Die Etagen passen sauber ineinander, sodass sich das Stück unmittelbar für den praktischen Gebrauch eignet.

Es kann als Behältnis für Süßigkeiten bei einer Teegesellschaft angesehen werden. Obgleich es von bescheidener Größe ist, vermittelt seine gestufte Form eine ruhige Präsenz und eignet sich gleichermaßen für ein Regal wie für einen Tisch.

w12.5 x d11 x h26.5cm