
























GROSSES STROHERNES GEFÄSS, Über Luzon importiert, geflochtenes, Azuchi-Momoyama–Edo-Zeit (1573–1867 n. Chr.)
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> Produktanfrage sendenEin großes, aus Stroh geflochtenes Gefäß, von Luzon importiert. Dicke Bündel pflanzlicher Fasern werden schichtweise aufgelegt und zu einer Gefäßform geflochten, wobei beim Flechten Kordeln vertikal eingezogen werden. Der Körper wölbt sich weit und verjüngt sich von der Schulter zu einem kurzen Hals; Höhe 42cm, Breite 39cm, was ihm eine eindrucksvolle Präsenz verleiht.
Die Oberfläche ist mit der Zeit zu einem dunklen Braun nachgedunkelt, und an abgeriebenen Stellen treten rötlich-braune Fasern hervor. Das Geflecht ist nicht gleichmäßig regelmäßig; die Dicke einzelner Stränge und die Abstände im Geflecht variieren, eine Eigenschaft, die mit der breit gerundeten Form des Gefäßes harmoniert. Der Rand ist aus demselben Material gearbeitet, und bei näherer Betrachtung sind die Verdrehungen der Schnüre und überlappende Fasern deutlich erhalten.
Luzon war im frühneuzeitlichen Japan als Eingangspunkt für aus dem Süden eintreffende Waren bekannt; in der Teewelt wurden Luzon-Gefäße und Luzon-Körbe besonders geschätzt. Auch dieses Objekt wird als geflochtenes Gefäß aus den südlichen Regionen überliefert. Obwohl es aus Materialien gefertigt ist, die sich grundlegend von Keramik oder Holzarbeiten unterscheiden, vermittelt seine krugähnliche Form eine gewichtige, ruhige Präsenz.
Ein antikes, in dieser Größe geflochtenes Gefäß eignet sich zur direkten Platzierung auf dem Boden und fügt sich harmonisch in eine Einrichtung mit Möbeln und alter Keramik ein. Es ist ebenso passend, ein Bambusröhrchen in die Mündung zu stecken und das Gefäß als Behälter für große Zweige oder Wildblumen zu verwenden. Grünes Laub tritt vor der dunklen, faserigen Oberfläche besonders schön hervor.
Es gibt altersbedingte Abriebspuren, Ausfransungen und gebrochene Fasern sowie Unregelmäßigkeiten in der Webung. Der weit abgerundete Korpus ist gut erhalten, und dieses große Strohgefäß zeigt die tiefe Farbe und die für alte Strohgeflechte charakteristische Textur.
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