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BECHER, Sue-Keramik, Kofun-Zeit (250–581 n. Chr.)

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Die Tasse (Tsuki) ist eine der wenigen Gefäßformen, die vom Aufkommen der Sue-Keramik bis zum Ende dieser Epoche erhalten geblieben ist.
Sie erfüllt eine ähnliche Funktion wie eine moderne Teeschale und stellt eine universelle Form dar, die von der antiken Töpferei bis heute erhalten geblieben ist.
Daher glaube ich, dass sie als Maßstab für die Beobachtung der Variationen im Alltag und in den Keramikstilen verschiedener Epochen gelten kann.

Archäologische Berichte deuten beispielsweise darauf hin, dass eine Sammlung von Gefäßen, die im 6. Jahrhundert aus dem Haus einer Familie ausgegraben wurde, die Landwirtschaft und Viehzucht betrieb, „einen Sue-Keramik-Becherkörper, drei Deckel, fünf Tonbecher, sechs Tontöpfe verschiedener Größen, einen Tondämpfer und zwei Sue-Krüge“ umfasste. Diese Sammlung entspricht dem durchschnittlichen Essgeschirr dieser Zeit, und der Becher liefert einen Hinweis darauf, wie die Menschen damals lebten. Archäologie ist wirklich faszinierend.

Die Form dieses Stücks, gekennzeichnet durch sanft ansteigende Seitenwände von einem hohen Fuß, ist typisch für das 7. Jahrhundert.
Seine dünne Konstruktion und die feste, graue Oberfläche vermitteln bei Berührung ein Gefühl von Spannung.

Auch im Laufe der Zeit bleibt es universell ansprechend, und selbst seine Abnutzung und Ausfransungen besitzen eine gewisse Schönheit.
Ich glaube, das spricht für die Tiefe der Bestimmung, die es verkörpert.

Ob Sie nun Wildblumen streuen oder Tee zubereiten, ich glaube, es lädt auf unzählige Arten zum Genießen ein.

w15.3 x d15 x h4.5 cm