















TEESCHALE, Sue-Keramik, Kofun-Zeit(250–581 n. Chr.)
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Sue-Keramik bezieht sich auf eine Art von harter, bläulich-grauer Keramik, die während der mittleren Kofun-Zeit (frühes 5. Jahrhundert) von der koreanischen Halbinsel nach Japan eingeführt wurde.
In Japan wurden bis zur frühen Kofun-Zeit Keramiken wie Jomon-, Yayoi- und Haji-Waren mit Techniken hergestellt, die dem Grubenbrand ähneln. Während diese Methoden eine relativ einfache Produktion ermöglichten, führten sie auch zu Keramiken, die aufgrund unzureichender Brennung anfällig für Wasseraufnahme waren, was im Laufe der Zeit zu Sprödigkeit führte.
Im Gegensatz dazu zeichnet sich Sue-Keramik durch ihre Formung auf der Töpferscheibe und das Hochtemperaturbrennen in einem Ofen aus, was zu dünneren, raffinierteren Formen führt, die bemerkenswert haltbar sind. Aufgrund ihrer Empfindlichkeit gegenüber Hitze wurde Sue-Keramik jedoch hauptsächlich für die Verwendung als Geschirr und Aufbewahrungsgefäße hergestellt.
Dieses Stück ist eine seltene rot gebrannte Sue-Schale, die die primitiven Formen und die Präsenz der Sue-Keramik zeigt und die elementaren Kräfte von Feuer, Wind und Eisen heraufbeschwört, die zur Transformation von Ton in Gefäß beitragen. Ihre Ästhetik harmoniert auch wunderbar mit Wildblumen, vielleicht gerade aus diesem Grund.
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