





















KLEINE SCHALE, Steingut, Sue-Keramik (fragment), Kofun-Zeit (250–581 n. Chr.)
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> Produktanfrage sendenEine flache, offene Schale aus Sue-Keramik. Ein Großteil des Gefäßkörpers fehlt am Rand, dennoch ist das Profil des Gefäßes—sanft vom Boden ansteigend—erhalten. Horizontale Drehspuren der Töpferscheibe ziehen sich über Innen- und Außenseite; konzentrische Rotationsspuren der Formgebung sind auf dem Boden eingeschnitten.
Sue-Keramik ist eine Keramikgattung, die mithilfe der Töpferscheibe und von Grubenöfen hergestellt wurde; diese Techniken wurden um die Mitte der Kofun‑Zeit von der Koreanischen Halbinsel eingeführt. Der Hochtemperaturbrand im Ofen erzeugt eine harte, graue Oberfläche, und ein breites Formenspektrum — Krüge, Vorratsgefäße, Teller und Schalen — wurde für Verwendungszwecke vom Alltagsgebrauch bis hin zu Ritualen gefertigt.
Die blassgraue Oberfläche des Gefäßes weist schwarze Einsprengsel und brandsbedingte Verfärbungen auf. Eine große Abplatzung legt die Wandstärke und den Querschnitt des Tonkörpers frei und gewährt einen unmittelbaren Einblick in Formgebung und Brand der Sue-Keramik.
Vom Rand bis zum Gefäßkörper sind erhebliche Fehlstellen vorhanden; zudem sind Risse und oberflächliche Abschürfungen erkennbar. Zur Präsentation saisonaler Blumen kann eine geringe Menge Wasser eingefüllt werden.
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