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KLEINE SCHALE, Steingut, Yayoi-Zeit (300 v. Chr.–250 n. Chr.)

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Schalenförmiges Gefäß aus Irdenware, gefertigt aus rötlichem Ton, aus der Yayoi-Zeit. Es besitzt eine flache, offene Form; Spuren der Formgebung und der Oberflächenbearbeitung sind sowohl innen als auch außen erhalten, und der Ton enthält feine Sandkörner.

Während der Yayoi‑Zeit wurden verschiedene Tongefäßformen — Vorratskrüge, Töpfe, Schalen mit hohem Fuß und Schüsseln — für unterschiedliche Zwecke gefertigt. Schüsselförmige Keramik wurde an archäologischen Fundstellen landesweit geborgen, und es wird angenommen, dass sie im Alltag zum Servieren und Portionieren von Speisen genutzt wurde.

Yayoi-Keramik ist allgemein weniger verziert als Jomon-Keramik und bevorzugt häufig schlichte Formen, die der Form und Funktion entsprechen. Dieses Exemplar ist ebenfalls ungeziert und zeigt eine Schale aus rötlich-braunem Ton mit flachem, offenem Profil.

Der Rand fehlt teilweise, wodurch das Profil unregelmäßig wirkt. Am Boden befindet sich ein alter Riss; sowohl im Inneren als auch an der Außenseite sind Erdablagerungen und Verfärbungen sichtbar.

Diese kleine, schalenförmige Schale aus Steingut der Yayoi-Zeit ist nur etwa 4 cm hoch und hat einen Durchmesser von ca. 10.5 cm; sie besticht durch ihre klare Form und die natürliche Tonoberfläche.

w10.5 x d10.5 x h4cm