




























李朝 木彫獅子形印章(1392–1897CE)
Ohne MwSt. Es können Einfuhrabgaben anfallen. Die Versandkosten werden beim Checkout berechnet.
Jedes Stück wird sorgfältig für den internationalen Versand verpackt.
李朝の木彫獅子形印章です。
円筒形の印面の上に、獅子形の霊獣を彫り出した木製の印章です。頭を大きくあらわし、口を開いて歯を並べ、前脚を踏ん張る姿に、朝鮮の民間的な木彫らしい強い造形感があります。背から腰にかけては流れるような毛筋を刻み、耳や尾、脚先まで小さな面を重ねながら彫り進めています。
木肌は深い褐色に沈み、ところどころに緑や黄味を帯びた古い彩色の痕が残ります。獅子の表情にはどこか滑稽味もあり、威厳と親しみが同居しています。印面には大きく文様が彫られており、実用の印章でありながら、小さな木彫像としても十分に見応えがあります。
李朝の木彫印章は、文房具や実用具であると同時に、持ち主の趣味や祈り、護符的な感覚を帯びたものでもありました。本品も、獅子形の力強い姿と、長く使い込まれた木肌の艶がよく残る一品です。
古いものですので、擦れ、小傷、彩色の剥落、縁まわりの小さな欠けがありますが、よく馴染んでおり、味わいがあります。
Es sind zahlreiche Produktfotos verfügbar. Bitte prüfen Sie die Details und den Zustand. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Das Schönheitsverständnis jener Zeit legte den Fokus nicht auf äußeren Glanz oder technische Raffinesse, sondern auf Formen und Gestalten, die das Innere des Menschen leise unterstützen. Alltagsgegenstände und Möbel waren nicht bloß Werkzeuge des Gebrauchs, sondern könnten als „Dojo“ verstanden werden – Orte der inneren Übung, die das Verhalten und die Geisteshaltung im Alltag ordneten. Schlichte Gefäße im Studierzimmer eines Gelehrten, einfache Schreibtische, ungeschmückte Pinselhalter – all dies war nicht nur Objekt des Blicks, sondern zugleich Spiegel der eigenen Haltung und Gedanken.
Dass die kunsthandwerklichen Erzeugnisse aus der Joseon-Zeit eine „zurückhaltende Präsenz“ besitzen, ist kein Zufall. Sie entstanden mit der Absicht, sich mit der menschlichen Geisteshaltung in Einklang zu bringen – nicht, um den Betrachtenden zu überwältigen, sondern um mit ihm zu atmen, ihn still zu begleiten und auszubalancieren.
Im Fall des weißen Porzellans etwa wurden unbeabsichtigte Phänomene – wie feine Fließspuren der Glasur, das leichte Zittern des Tones oder kleine Asymmetrien der Form – als ästhetisch gültig akzeptiert. Darin lebte ein Geist der Annahme, der sich grundlegend vom modernen Schönheitsideal der Perfektion und Gleichförmigkeit unterschied. Diese Haltung stellte die Grenze zwischen Natur und Mensch, zwischen Schönheit und Unvollkommenheit, zwischen Objekt und Geist infrage – und kann durchaus als Ausdruck eines ganzen Zeitgeistes verstanden werden.
Man könnte sagen, dass die Schönheit der Joseon-Zeit keine „Demonstration“, sondern eine „Resonanz“ ist. Es geht nicht um die bloße Anziehungskraft eines Objekts, sondern um dessen Fähigkeit, einen Denkraum zu eröffnen – einen Anlass, über das eigene Menschsein nachzudenken. Deshalb dürfen Dinge nicht „zu viel sprechen“; sie müssen Stille, Leere und Zwischenräume in sich tragen. Eine solche Denkweise scheint im Wesen des damaligen Kunsthandwerks verankert zu sein.
Diese Werte fanden schließlich auch ihren Weg über das Meer nach Japan und ließen sich dort tief verwurzeln. Besonders in der Welt des Teewegs (Chanoyu) wurden Joseon-Porzellane und Buncheong-Waren bereits in der späten Momoyama-Zeit (Ende 16. Jahrhundert) geschätzt. Ihre schlichte und stille Ausstrahlung wurde als Alternative zur Strenge chinesischer Importwaren empfunden. Das ästhetische Ideal des „dem Ungesagten lauschen“, das dem Teeweg zugrunde liegt, harmonierte tief mit dem Schweigen und der Unvollkommenheit der Joseon-Gegenstände – und schuf eine Blickrichtung, die im „Wabi-Sabi“-Geist wurzelt.
In der Moderne schließlich entdeckten Denker der Mingei-Bewegung wie Yanagi Sōetsu und Kawai Kanjirō in den Werken aus Joseon „eine Kraft, die den Menschen reinigt“ sowie „eine Form des Lebens, wie es sein sollte“. In einer Zeit, in der das Handwerk in Vergessenheit zu geraten drohte, galten diese Objekte nicht nur als alte Artefakte, sondern wurden als Spiegel einer existenziellen Haltung tief geschätzt und geehrt.
Wenn ich heute einen kunsthandwerklichen Gegenstand aus der Joseon-Zeit berühre, bewegt mich dessen Stille erneut. In ihm lebt der Geist einer Epoche fort, die fragte, wie der Mensch leben und wie er sein sollte – und diese Stimme klingt bis heute unverkennbar nach.
Optionen auswählen





























Ohne MwSt. Es können Einfuhrabgaben anfallen. Die Versandkosten werden beim Checkout berechnet.
