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Ein großes Gefäß der Ko-Echizen-Ware aus der Muromachi-Zeit.
Dies ist ein stattliches Gefäß, mit einer Höhe und einem Körperdurchmesser von etwa 42 cm, dessen würdige Form einen großzügig gerundeten Bauch und einen leicht ausladenden Rand zeigt. Vom Ansatz der Schulter bis zum Körper vermittelt es einen ausgeprägten Volumeneindruck, und wenn es auf einem Holzboden oder einer Erdfläche steht, tritt die elementare, für Ko-Echizen charakteristische Präsenz des Tons unaufdringlich hervor.
Ein kreuzförmiger Ofenstempel ist in die Schulter eingeritzt. In mittelalterlichen Brennzentren wie Echizen, Tokoname und Shigaraki wurden Krüge und Vorratsgefäße häufig mit solchen Stempeln versehen, und dieses Stück spiegelt gleichermaßen den Produktionscharakter jener Zeit wider.
Die in zwei Zonen gegliederte Erscheinung aus freigelegtem Ton und natürlicher Glasur bildet den Hauptreiz: Im oberen Abschnitt hat sich im Ofen abgelagerte Asche verflüssigt und als natürliche Glasur verlaufen, die Farbtöne von gelbbraun bis grünlich-braun zeigt. Dagegen offenbart der untere Teil des Korpus eine weite Fläche rötlich-braunen Tons, geprägt von jahrelanger Abnutzung und anhaftenden Belägen. Die Gegenüberstellung der feuergezeichneten oberen Zone und des rohen Tons darunter verleiht den für große Ko-Echizen-Gefäße typischen markanten, unverwechselbaren Charakter.
Echizen-Keramik, die als eine der sechs alten Töpferstätten Japans gilt, umfasst mittelalterliche Keramiken, die vornehmlich als Gebrauchsgeschirr hergestellt wurden — Krüge, große Vorratsgefäße, Mörser und ähnliche Formen. Anstatt Glasur gezielt aufzubringen, erzeugt im Ofen niederfallende Asche durch das Zusammenspiel von Feuer und Ton natürliche Glasurwirkungen. Dieses Stück offenbart ebenfalls den ungekünstelten, großzügigen Reiz des mittelalterlichen Ofenbrandes.
In einem Eingangsbereich, in einem Bereich mit Lehmboden oder in jedem großzügigen Raum aufgestellt, wirkt es besonders eindrucksvoll, wenn es zur Präsentation großer Zweigarrangements verwendet wird. Das Gefäß selbst besitzt eine substanzielle Präsenz, sodass bereits ein einziger Ast dem umgebenden Raum Ausdruck und Klarheit verleiht.
Bei einer Prüfung, bei der das Gefäß etwa eine Stunde lang Wasser enthielt, zeigten sich keine Undichtigkeiten. Da es sich jedoch um ein antikes, großformatiges, hochgebranntes, unglasiertes Steinzeuggefäß mit natürlicher Ascheglasur und freiliegender Tonoberfläche handelt, kann das Gefäß bei längerer Befüllung allmählich Wasser durchlassen. Bei Verwendung als Blumengefäß empfiehlt es sich, einen Einsatz zu verwenden oder die Unterlage, auf der es steht, entsprechend zu schützen.
Aufgrund der Form der Basis steht das Gefäß im leeren Zustand leicht instabil. Mit Wasser gefüllt sorgt sein Gewicht für Stabilität; falls die Aufstellfläche oder die Möglichkeit von Erschütterungen Bedenken bereiten, verwenden Sie Schutzpolster wie Filz, um dies auszugleichen.
Aufgrund seines Alters weist der Rand Absplitterungen auf, der Korpus zeigt Gebrauchsspuren und Abschürfungen, außerdem sind Brandspuren, Eisenfärbungen, Abblätterungen der natürlichen Glasur und verkrustete Ablagerungen vorhanden. Es gibt keine erheblichen Schäden, die seine Gesamtform verändern; es bewahrt eine kraftvolle Präsenz als großes Ko-Echizen-Gefäß.
Es sind zahlreiche Produktfotos verfügbar. Bitte prüfen Sie die Details und den Zustand. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
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