














OHAGURO TSUBO(ZAHNSCHWÄRZUNGS-GEFÄSS), Ko-Echizen, Muromachi-Zeit(1336–1573 n. Chr.)
Ohne MwSt. Es können Einfuhrabgaben anfallen. Die Versandkosten werden beim Checkout berechnet.
Jedes Stück wird sorgfältig für den internationalen Versand verpackt.
Ohaguro, das Schwärzen der Zähne, ist ein faszinierender Brauch, der nur in Japan vorkommt. Seine Ursprünge reichen bis in die Kofun-Zeit zurück, wo Spuren dieser Praxis an menschlichen Knochen und Haniwa (Tonfiguren) gefunden wurden. Die Tradition hielt sich über 1200 Jahre in der Nara-, Heian-, Kamakura-, Muromachi-, Sengoku- und frühen Edo-Zeit.
Was ursprünglich eine Praxis für Männer und Frauen war, wurde im Laufe der Geschichte allmählich ausschließlich von Frauen praktiziert. Von einem Brauch der Oberschicht entwickelte sich der Brauch zu einem Brauch, der von der breiten Bevölkerung angenommen wurde. Es hieß, Frauen, die Ohaguro praktizierten, wirkten anmutiger und schöner, und in der Edo-Zeit war es zu einem weit verbreiteten Brauch unter verheirateten Frauen im ganzen Land geworden.
Die kleinen Gefäße, in denen die Flüssigkeit zum Zähneschwärzen aufbewahrt wurde, heißen Ohaguro Tsubo. Die Gefäße aus Echizen sind besonders für ihre große Formenvielfalt bekannt. Diese Gefäße wurden manchmal bei Teezeremonien als Blumenvasen verwendet und werden auch als Tetsujō Tsubo bezeichnet.
Bei diesem Stück handelt es sich um ein Ohaguro Tsubo aus der Muromachi-Zeit, das eine Eleganz ausstrahlt, die zu Blumenarrangements einlädt.
Es sind zahlreiche Produktfotos verfügbar. Bitte prüfen Sie die Details und den Zustand. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Optionen auswählen
Ohne MwSt. Es können Einfuhrabgaben anfallen. Die Versandkosten werden beim Checkout berechnet.
