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ALTES EISERNES RÄUCHERGEFÄSS, Frühe Neuzeit(16.–19. Jahrhundert)

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Dieses exquisite Stück ist ein sehr kleines Eisenräuchergefäß, das durch eine halbkugelförmige Schale, die von einem niedrigen Fuß emporsteigt, gekennzeichnet ist. Seine Oberfläche weist eine sandige, strukturierte Qualität auf, die auf Sandguss-Techniken hindeutet. Die Textur ist nicht einheitlich und zeigt feine Vertiefungen, Vorsprünge und unregelmäßige Wellen, die charakteristisch für vormodernen Gusseisen sind. Die Oberseite zeigt horizontale Streifen, was darauf hindeutet, dass das Gefäß nach dem Gießen durch Drehen bearbeitet wurde, um signifikante Unregelmäßigkeiten zu glätten. Es gibt eine spürbare Ästhetik zurückhaltender Schönheit, die in starkem Kontrast zu Vorstellungen von Leichtigkeit und Pomp steht. Das Zusammenspiel einer nahezu schwarzen Schicht aus Eisenoxid und rötlich-braunem Rost schafft eine komplexe "Landschaft" auf der Oberfläche.

Die Zeit, die man mit dem Genießen von Räucherwerk verbringt, ist ein unverzichtbarer Aspekt der Teezeremonie. Dieser Brenner, klein in der Größe und reminiscent an einen "Eisenbecher", steht still neben einem einzelnen Räucherstäbchen und verkörpert das Wesen eines Objekts, das als Begleiter des Geistes dient. Während es schwierig ist, seine Ursprünge genau zu bestimmen – ob es während der späten Joseon-Dynastie, als Kupfer rar war, oder in der Übergangszeit von der späten Edo- zur Meiji-Periode gefertigt wurde – bleibt es ein zutiefst evocatives Stück.

w5.5 x d5.5 x h3.5 cm

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